Zwar sind die Zeiten vorbei, in denen man sein Handy und den Vertrag bei einem Anbieter abschloss, der bekannt dafür war, auch im letzten Winkel eine gute Netzversorgung zu leisten, trotzdem gibt es in Deutschland immer noch Flächen, die von den Mobilfunkbetreibern stiefmütterlich behandelt werden. Während das Telefonieren dank guter GSM Abdeckung heute quasi flächendeckend gut möglich ist, sind es vor allem die neuen Netze, deren Ausbau noch nicht vollständig abgeschlossen ist. UMTS und HSDPA, die für die Smartphones wichtigen Netze, sind heute gerade in ländlichen Gebieten noch nicht überall verfügbar.

T-Mobile, früher einmal der Garant für beste Netzversorgung, schneidet bei den aktuellen Vergleichen zur Netzabdeckung mit den modernen Netzen tendenziell schlechter ab als andere Mobilfunkanbieter. Als gut versorgt gilt in Deutschland der Nordosten. Wer einen näheren Blick auf die einschlägigen Karten wirft wird feststellen, das vor allem die gebirgigeren Regionen aufgrund ihrer geografischen Besonderheiten heute noch schlecht von den High-Speed Netzen versorgt sind. Ebenso wie die Lausitz in Gebiete im äußersten Osten der Republik.

Ein etwas besseres Bild vermitteln E-Plus und O2. Beide stechen mit einer vergleichsweise besseren Netzabdeckung hervor, haben aber auch Probleme damit, in gebirgigem Gelände flächendeckend das Telefonieren und Surfen mit hohen Geschwindigkeiten zu ermöglichen. Wenig Verwunderung ruft die Tatsache hervor, das die Ballungsgebiete am besten mit sämtlichen Netzformen versorgt sind. Das Ruhrgebiet sowie die Großstädte Berlin, Hamburg, München, Köln und Frankfurt sind so gut versorgt, dass lückenlos Telefonieren und Surfen über alle Netze möglich ist. Die 4G Verfügbarkeit prüfen ist zurzeit noch nicht möglich. Auch wenn es viele Kunden brennend interessieren müsste, in welchen Regionen sie mit dem neuen Datenturbo Verbindung zum Internet über das Smartphone aufnehmen können, liefern die Anbieter derzeit noch keine Auskünfte. Das liegt vor allem daran, dass die 4g Netze derzeit noch im Ausbau befindlich sind und die Mobilfunkbetreiber die Technologie auch noch nicht offensiv bewerben. Wie der Netzausbau des 4G Netzwerks vonstattengehen wird steht deswegen auch heute noch in den Sternen.